Die Quelle in der Mitte des Dorfes Doubrava gehört zu den vereinzelten Austritten des Sauerbrunnenwassers in der weiteren Umgebung des deutschen Bades Bad Elster. Die Quelle ist in einem gemauerten, kreisförmigen Brunnen eingefaßt und in einem sechsseitigen Pavillon im Stil des sozialistischen Funktionalismus aus dem Jahre 1972 verborgen. Der Überlauf der Quelle befindet sich 2,3 Meter unter dem Bodenniveau. Durch schlechte Belüftung kann es hier zur Speicherung des gefährlichen Kohlendioxyds kommen. Im April 2009 wurde die Quelle vom tschechischen orthodoxen Erzbischof, Metropolit Kryštof, eingesegnet. Ihr wurde der Name „Quelle des Jahrhunderts“ gegeben. Im selben Jahr wurde der renovierungsbedürftige Pavillon modernisiert, mit neuem Dach versehen und der Abfluß des Sauerbrunnenwassers generalüberholt. Im Rathaus der Stadt Aš dachte man schon lange an die Errichtung eines neuen Badeortes in Doubrava. Im Jahr 2003 wurde mittels Bohrung eine neue Quelle erschlossen und das Mineralwasser unter dem Namen Doubravka zertifiziert. Fünf Jahre später erhielt man die Zulassung als Naturheilquelle.
Große Pläne zur Errichtung neuer Badebetriebe, von Kolonnade und Promenaden sowie eines Amphitheaters wurden noch nicht umgesetzt. Der Ort ist nicht nur von Gästen aus dem benachbarten Städtchen Bad Elster gut besucht, sondern auch ein beliebtes Ausflugsziel tschechischer Touristen.
Machen Sie einen Ausflug ins sächsische Bad Elster, das auch Johann Wolfgang von Goethe im Jahre 1795 besuchte. Genießen Sie eine Erfrischung in Podhradí und besichtigen Sie den 22 Meter hohen Turm der Burg Neuberg aus dem 13. Jahrhunderts.